Titelbild Behindertenfreizeiten an der Nordsee, Niedersachsen
mit Wattmobilen im niedersächsischen Watt geführtes Ponyreiten die Spielwiese

Behindertenfreizeiten


"Der Hof Bree ist behindertenfreundlich" - das bedeutet zunächst einmal, daß bei uns Menschen jeden Alters, ob mit oder ohne mit Behinderungen willkommen sind. Unterschiede machen wir nur da, wo sie nötig sind; sei es nun bei der Verpflegung oder, um besondere Bedürfnisse bei der Unterbringung zu berücksichtigen.

Das Haus ist 'Barrierearm'...

... aber nicht barrierefrei. Das bedeutet, daß sich alle Wohnräume, die Bäder und das Esszimmer im Erdgeschoss befinden und auch mit einem Rolli gut zu erreichen sind. Barrierefrei ist der Hof aber nicht, denn beispielsweise öffnen sich die Türen nicht automatisch, viele Zimmer sind regulär mit normalen Hochbetten ausgestattet und auch die ein oder andere Rampe im Haus wird sicher nicht den hohen Ansprüchen der aktuellen Vorschriften für 'Barrierefreiheit' genügen. Trotzdem, oder vielleicht auch gerade deswegen fühlen sich Behindertengruppen hier in der Regel sehr wohl.

geistige Behinderungen

Gerade für Gäste mit geistigen Behinderungen ist der Hof Bree durch die Alleinlage im Grünen und die anregende Gestaltung des Hauses sehr gut geeignet. Der Hof bietet viele Beschäftigungsmöglichkeiten bei jedem Wetter und auch für genügend Frei- und Rückzugsraum ist gesorgt. Lärm stellt kein Problem dar, da es keine direkten Nachbarn gibt und auch um Straßenverkehr braucht sich niemand Sorgen zu machen, denn der Breeweg ist ein kleiner, kaum befahrener Wirtschaftsweg mitten zwischen Weiden und Feldern.

körperliche Behinderungen

Bei Gruppen mit körperlich behinderten Teilnehmern ist die Nutzung des Gruppenraumes und des Spielbodens im 1. Stock unter Umständen nur mit Hilfe möglich, da es zwar Behindertengerechte Treppen gibt, aber keine Aufzüge. Andererseits sind gerade für solche Teilnehmer die Spielgeräte im Obergeschoß (Airhockey, Tischtennis, Billard) sowieso eher uninteressant und als Aufenthaltsraum bietet sich dann das Esszimmer an.

Hilfsmittel

Alle benötigten technischen Hilfsmittel oder auch Gummilaken für Inkontinenzfälle müßt Ihr bitte selber mitbringen; zum Abstellen größerer Hilfsmittel steht in den Fluren oder der Diele genug Platz zur Verfügung, wenn diese nicht in den Zimmern bleiben sollen.
Immer mehr Gruppen nutzen auch die Möglichkeit, den Pflegedienst aus Nordenham zu buchen oder für einige Teilnehmer Pflegebetten zu ordern - und dank der neuen 'Wattmobile' können nun auch Rollifahrer an Wattwanderungen teilnehmen. Kontaktadressen und weitere Infos besorgen wir Euch gerne.
Ein Problem sind für uns Windeln oder sonstige 'unübliche' Abfälle - weil sie das Restabfallvolumen um ein Vielfaches erhöhen und dadurch erhebliche zusätzliche Kosten verursacht werden. Daher müssen wir in solchen Fällen leider eine 'Müllpauschale' berechnen.

ein Gruppenbad

Bäder

Es gibt zwei Gruppenbäder mit jeweils zwei Toiletten und zwei ebenerdigen Duschen, von denen jeweils eine auch genügend Platz für einen Rollstuhl und einen Helfer bietet. Je eine Toilette ist mit hochklappbaren Sicherheitsbügeln ausgestattet und die in unterschiedlichen Höhen montierten Waschbecken sind unterfahrbar. Das Mädchenbad verfügt außerdem über eine Badewanne.

Heizung

Der Hof Bree ist für Gruppen normalerweise nur in den Sommermonaten geöffnet, auf Anfrage sind aber auch Belegungen im Winter möglich. Natürlich sind in unseren Preisen im Winter auch die Heizkosten enthalten - allerdings ausdrücklich 'nur' für den energiebewussten Normalbedarf. Das bedeutet: Die Heizung ist so geregelt, daß die Schlafräume Tags auf rund 20° C und Nachts auf 18° C geheizt werden können.
Wenn für eine Gruppe ein erhöhter Wärmebedarf besteht, kann natürlich gegen einen entsprechenden Aufpreis auch mehr geheizt werden.
In den Sommermonaten ist die Heizung grundsätzlich abgestellt, kann aber auch hier optional gegen Aufpreis zugebucht werden.